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Neue Studie: Nicht-medizinische Ursachen spielen große Rolle bei Müttersterblichkeit
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| Veröffentlicht von J. Königbauer (JFK) am 11.3.2026 |
Eine aktuelle Analyse im New England Journal of Medicine zeigt, dass nicht nur medizinische Komplikationen, sondern auch gesellschaftliche Faktoren eine wichtige Rolle bei der Müttersterblichkeit spielen. In der Studie „Overdose, Homicide, and Suicide as Causes of Maternal Death in the United States“ wurden Todesfälle bei schwangeren und kürzlich entbundenen Frauen in den USA zwischen 2018 und 2023 untersucht. Die Ergebnisse zeigen, dass Drogenüberdosierungen, Tötungsdelikte und Suizid zu den häufigsten Todesursachen in dieser Gruppe gehören und teilweise häufiger auftreten als klassische medizinische Ursachen. Besonders auffällig ist, dass viele dieser Todesfälle bereits während der Schwangerschaft auftreten. Die Autorinnen und Autoren betonen daher, dass Prävention über medizinische Versorgung hinausgehen muss – etwa durch bessere Screening-Programme für Substanzkonsum, psychische Belastungen und häusliche Gewalt sowie durch eine engere interdisziplinäre Betreuung während Schwangerschaft und Wochenbett |
Zuletzt geändert am: 11.3.2026 um 14:39
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